Moin und herzlich willkommen đ
Ăberall wird es bunt, die BlĂ€tter verfĂ€rben sich und fallen herunter.
Ganz besonders hĂŒbsch fand ich das Blatt des Wiesenstorchschnabels, das ich in unserem Garten fand.
So bunt hatte ich es noch nie gesehen. đ€©
Ein kleiner, selbst gehĂ€kelter KĂŒrbis hat darauf Platz gefunden.
Ich fand das Licht am frĂŒhen Abend so zauberhaft, so dass ich gar nicht aufhören konnte, ein paar weitere Fotos zu machen.
Und ich streifte durch den Garten, um noch ein paar mehr herbstlichbunte Impressionen einzufangen.
Hohe Fetthenne im Abendsonnenschein. Ich habe sie gerne im Garten, ist sie doch fĂŒr Bienen, Hummeln und Co. eine spĂ€te und wertvolle Nahrungsquelle.
Zum Motto: Gelb im Garten hier die zarten BlĂŒten der Goldrute, ebenfalls eine begehrte Anflugstelle fĂŒr Insekten.
Von der weiĂen Herbstanemone steht nur noch dieses eine Exemplar unter dem alten Apfelbaum. Die rosafarbenen sind sehr dominant geworden und haben sie fast verdrĂ€ngt. Auch haben sie sich in die japanischen Himbeeren gedrĂ€ngt. Eigentlich wollte ich sie dort wachsen lassen, habe sie aber mittlerweile rigoros heraus gerissen, weil ich bemerkte, dass sie den Himbeeren die Luft zum Atmen nahmen. Im nĂ€chsten Jahr möchte ich auf gar keinen auf die leckeren FrĂŒchte verzichten.
Ohne Hauswurz im Garten fehlt mir was: hier wachsen sie in einem alten Holzschuh, auf Ostfriesisch Platt auch Klumpen oder Holschen genannt. Vater, GroĂvater trugen sie. Als Kind bekam ich welche vom Opa geschenkt, damit ich ihn im Garten begleiten konnte. Er hatte die leckersten Stachelbeeren und jedes Gartenbeet war mit einer kleinen Buchsbaumhecke umrahmt.
Wie gerne erinnere ich mich daran...
Ich habe sie immer noch und stellte sie neben meine heutigen Gartenschuhe. So habe ich ein schönes Erinnerungsfoto. Als ich die kleinen Klumpen trug, war ich drei Jahre alt und mein Opa hat das Datum auf einem Schuh festgehalten:
21.10.1948. Mit Bleistift geschrieben und immer noch gut lesbar. Hach, ich bin sehr berĂŒhrt und dankbar fĂŒr dieses einmalige Kindheitsabenteuer. Jetzt bekomme ich doch feuchte Augen beim Schreiben...
Immer wieder ein farbenfroher Hingucker im Vorgarten:
Der Korkspindelstrauch. Indian Summer im Drosselgarten. Ein Feuerwerk der Farben.
Neben dem Spindelstrauch zeigt die Ramblerrose "Hermann Schmidt" am Rosenbogen nochmal ihre zarten, pinkfarbenen BlĂŒten mit dem faszinierenden Innenleben, ebenfalls eine Futterquelle fĂŒr Bienen und Co. Die Rose blĂŒht mehrfach und hat einen feinen, zarten Duft.
Das umfilzte SchneckenhÀuschen muss ich Euch unbedingt noch zeigen: selbst gemacht und ich bekam es von Maria/Krauterlischen geschenkt.
Ein herzliches Danke fĂŒr diese Schönheit.
Im Bingofeld "Der Herbst ist da!" mache ich ein orangfarbenes Herzchen, mein 23.♥
Neugierig bleiben, ausprobieren, gespannt sein, was passiert...
Ja das mag ich gerne und so ist dieses Bild vom kleinen KĂŒrbis auf meinem Smartphone entstanden.
HerzensgrĂŒĂe von Eurer Traudi.♥















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