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Samstag, 4. November 2023

Tschüss Oktober, hallo November...

Moin und herzlich willkommen ❤️


Mein Oktober war richtig bunt und ja ich gebe es zu, ich liebe BUNT, wie in meiner Collage zu sehen ist.
Früher habe ich auch mal gerne schwarz getragen, jedoch mit zunehmendem Alter wird das weniger...

Der November ist ein stiller Monat, denn er hat viele Gedenktage und auch das Wetter ist momentan grauingrau, regnerisch, stürmisch und manches Mal scheint sogar die Sonne...

Die nachfolgenden Fotos machte ich gestern, aber seht selbst:


Hier im äußersten Nordwesten hat der erste Novembersturm sein Unwesen getrieben und dem Quittenbaum in unserem Garten all seine Blätter genommen.
Er war einmal ein Birnenbaum, der sehr schmackhafte Früchte trug und als junger Trieb auf einer Quitte als Unterlage veredelt wurde. Den Birnenbaum gibt es schon längst nicht mehr, die Quitte hat ihm sozusagen die Luft genommen und sich zu diesem großen Baum entwickelt. Er trägt sehr kleine Minifrüchte, die den Vögeln überlassen werden. Im Frühjahr ist er eine schier unerschöpfliche Insektenweide.
Der einzeln wachsende Kirschlorbeer links daneben hat sich wohl gedacht: Die Quitte muss ich unbedingt einholen... aber so ganz hat er es nicht geschafft. 

Ein bisschen bunt ist es auch noch im Novembergarten und ich bin gespannt, wann sich die letzte Blüte verabschiedet... 


Das kleine, bienenfreundliche Glockenblümchen ist sehr hübsch und die Bienen mögen es auch. Es wächst überall und findet ein Plätzchen, wie hier zwischen den mit Moos bewachsenen Terrassensteinen. Die Wurzeln gehen tief in die Erde und es ist mühsam, sie zu entfernen. Die Mühe habe ich mir zeitweise gemacht, bis ich "Rücken" hatte... 😘
Nun aber bleibe ich gelassen und lasse der Natur ihren Lauf...


Den Samen der feinen und filigranen Jungfer im Grünen habe ich im Frühjahr in diesen Terracottatopf gesät und mich an ihren unzähligen Blüten erfreut. Aber jede Blüte beendet ihr Leben und so habe ich an warmen Septembertagen nachgesät.
So schön, auch noch im November diesen Blütenreichtum genießen zu können.
Die getrockneten Samenkapseln sind bezaubernd und zum Basteln und Dekorieren, z.B. für Anzuchttöpfchen so schön geeignet. 



Die dunkellaubige Heuchera, auch Gold- Silber- Purpurglöckchen genannt, pflanzte ich im September blühend ins Beet. Mit ihr möchte ich eine Beetrandbepflanzung starten, für die sonst der mittlerweile im wahrsten Sinne des Wortes "verstorbene" Buchsbaum verantwortlich war. Der Zünsler hat dafür gesorgt.  In diesem Post hatte ich mehr darüber geschrieben.  
Nun hat das Purpurglöckchen noch einige Blüten nachgeschoben. Ich bin begeistert.👏🤩


Diese Schmuckblattstauden (Heuchera) mit lila, orange und grünen Blättern wohnen schon etwas länger im Drosselgarten und gerade sehe ich beim Schreiben, dass im Foto oben auch eine Blüte zu sehen ist. Das ist mir beim Fotografieren gar nicht aufgefallen. Sie werden von der roten Lichtnelke, Akelei und der Grasnelke eingerahmt. Die Blätter der Heuchera behalten auch im Winter ihre Farben.  


Sieht sie nicht wunderschön in gelb aus mit ihren roten Blattadern?


Eine ganz besonders schöne Herbststaude ist die hohe Fetthenne, die eigentlich in keinem Garten fehlen darf. Sie wächst hinten im Beet, ist bienen/insektenfreundlich und die Schnecken mögen sie nicht; ein Grund zur Freude! 🤩


Das ist die letzte Blüte der Kletterrose "Paul Noel", eine Ramblerrose, die herrlich duftet und die ich nicht mehr missen möchte. Schnellwachsend und unheimlich blühfreudig.


 Das bunte Quittenlaub liegt auf dem Rasen und nun ist der Herbst wirklich da...
Als ich dieses Foto machte, dachte ich noch so bei mir: Du solltest recht bald die Gartendeko ins Winterquartier bringen...
  

Mit der vielleicht? letzten Rosenblüte der "Leonardo da Vinci" wünsche ich Euch ein schönes Wochenende.

Herzensgrüße von Eurer Traudi.

Mittwoch, 22. Dezember 2021

Frostige Impressionen aus dem Garten...

Beim Anblick der frostigen weißen Pracht auf den Häuserdächern dachte ich mir, nun geh mal in den Garten und guck, ob der im Sommer frei Hand bemalte Tontopf aus Terracotta heil geblieben ist und ob die Farben, mit denen du ihn bemalt hast, noch genau so schön sind...
 

Ja, kann ich bestätigen, Topf heil geblieben, Farben noch genauso schön... Zum Bemalen nahm ich einfache Acrylstifte.

Nur der Frost hat ihm noch einen weißen Rand dazu gezaubert... sieht aus wie ein gestrickter Rand aus Puschelgarn... Komisch, meine Gedanken widmen sich immer gleich dem Stricken... *schmunzel*

Hier noch ein paar mehr Frost-Fotos...



Die Efeufrüchte sind im Winter eine wichtige Nahrungsquelle für Amsel, Drossel und Star.


Das Kapkörbchen hält noch immer die Stellung; vielleicht auch weil ein Engel in der Nähe ist?


Uiii, ein verklömtes (frierendes) Erdmännchen aus winterharter Keramik.


Ob meine Stricklieselschnüre den Winter überstehen? Der Rauhreif darauf sieht so aus, als wenn gefühlte 1000 Spinnen ihn gesponnen hätten... kann ja gar nicht sein, alle Spinnen sind nun im Haus *lach*
uiiiii ich habe keine Angst vor Spinnen, Ihr?


Schön gezeichnet sind die gefrosteten Blüten der Kletterhortensie... 


Noch ein Puschelrand...


Die zierliche Fetthenne im Teepott zeigt keine weißen Blüten... sieht nur so aus... der Frost hat sie gezaubert.


Diese Kugel kann Frost vertragen, sie ist aus Marmor und ich bemalte sie ebenfalls im Sommer frei nach Gusto. Wollte einfach mal die neu gekauften Acrylstifte ausprobieren. Versuch gelungen, sie sind permanent und farbsicher. 

♥♥♥♥

Ihr Lieben,
ich verabschiede mich schon mal in die Weihnachtsferien.

...das hat sich erledigt, denn auch in den Ferien schreibe ich weiter *lach*...


Euch und Euren Familien wünsche ich frohe Weihnachten.


Moin und herzliche Grüße 
Eure Traudi.

♥♥♥♥


♥♥♥♥

Freitag, 2. Juli 2021

Einfach mal machen...

...heißt das neue Monatsmotto im Blog von Nicole...
Da mache ich gerne mit...

Der alte Teepott aus dem schon sooo viel Tee getrunken wurde... -Wisst Ihr eigentlich dass die Ostfriesen Weltmeister im Tee trinken sind? Durchschnittlich 300 Liter Tee im Jahr laufen durch die ostfriesischen Kehlen... Wahnsinn! Pro Kopf! Das las ich im Tagesblatt... Ich könnte mir ein Leben ohne Tee nicht mehr vorstellen; hab schon als Baby damit angefangen. Oma und Opa Meyer löffelten ihn mir ein... Kann mich noch genau daran erinnern *lach*-

Nun zum alten Teepott mit der schönen Ostfriesischen Rose in blau: Er fristete sein Dasein im dunklen Schrank weil ihm der Henkel fehlte, denn ohne Henkel ist ein Teepott gar nichts... Ankleben half auch nicht... Wurde der Teepott heiß, fiel er von selber wieder ab... 


Nun hat er im Garten seine Bestimmung gefunden: am Dekogerüst, das mein Sofatiger mir baute...


Mit Filzschnüren, die ich immer mal wieder aus Filzwolle häkel, um sie in der Waschmaschine mit zu waschen, band ich den Pott fest und auch der Deckel wurde mit angebunden...


Bepflanzt habe ich ihn mit einem Dickblattgewächs, der weißen Fetthenne, auch weißer Mauerpfeffer genannt. Noch geschlossen sind ihre feinen, kleinen Blüten. Durch all den Regen in den letzten Tagen haben sie sich nicht getraut, sich ganz zu öffnen. Eigentlich mögen sie Trockenheit und damit keine Staunässe entsteht, füllte ich den Boden vom Teepott mit vielen, kleinen Kieselsteinchen. Außerdem bildete sich dort, wo der Henkel sein soll, ein kleines Löchlein für den Wasserabzug.

Ich hoffe auf etwas mehr Sonne im Sommermonat Juli und wünsche Euch eine wundervolle Zeit.

Herzlich
Eure Traudi.

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